Trachtenheim

Bei der Generalversammlung am 20.11.1984 wurde den Mitgliedern mitgeteilt, dass der bisherige Proberaum jetzt von der Gemeinde als Sitzungssaal benötigt wird. Von der Gemeinde wurde uns daher der Kistler-Stadl zur Benutzung vorgeschlagen. Nach einer Besichtigung der alten Kistlerei durch die Vorstandschaft wurde diese als geeignetes Vereinsheim empfunden. Mit der anschließenden Genehmigung der Gemeinde zum Umbau des Stadls wurde ein Budget in Höhe von 65.000 DM für das Baumaterial zur Verfügung gestellt. Der Umbau musste vom Verein in Eigenleistung erbracht werden.

Am 05.07.1985 wurde zum Hebauf im neuen Trachtenheim eingeladen. Die Feierlichkeit wurde von der Polliger Blasmusik und von Auftritten der Trachtengruppe umrahmt. Bis das Richtfest gefeiert werden konnte, waren viele Arbeitsstunden nötig. Es waren insgesamt 48 freiwillige Helfer beteiligt. Den harten Kern bildeten zehn Mann, die mit 2100 Arbeitsstunden wesentlich zum Gelingen beitrugen. Der damalige Vorstand Peter Tafertshofer ging mit gutem Beispiel voran und leistete 650 Arbeitsstunden sowie viele weitere Stunden für die Organisation und Verhandlungen für den Bau.

Am 23.11.1985 wurde das Trachtenheim feierlich eingeweiht. Die Weihe wurde von Dekan Winter vorgenommen. Am Ende waren es 4.600 Arbeitsstunden, die von 75 Frauen und Männern geleistet wurden.
Bei der Einweihung wurden Plattler sowie ein kleines Theaterstück über „Das Trachtenheim“ aufgeführt. Es waren die Freunde aus Bad Ischl sowie zahlreiche Ehrengäste anwesend. Bis heute ist das Trachtenheim der Mittelpunkt des Vereinslebens.