Theater 2026
Mit insgesamt rund 900 verkauften Eintritten waren alle acht
Aufführungen des heurigen Stückes „Bloß koa Schnaps“ von Heidi Hillrainer ausverkauft. Auch die Generalprobe vom 11.03. sahen ca. 60 Zuschauer. Aufgrund der starken Nachfrage im vergangenen Jahr hat der Ausschuss beschlossen heuer zwei Josefifeiern (am 20. Und 21.März) mit der Pollinger Tanzlmusik und der Theater Musik durchzuführen.
In dem abwechslungsreichen Stück freut sich die Familie Moser über einen vermeintlichen Lottogewinn in Höhe von vielleicht mehreren Millionen. Vroni Moser (Irmi Buchberger), die Bäuerin und Mutter von Evi (Annette Hofer) sieht darin bessere Heiratsaussichten für Ihre Tochter als den Wirtssohn
Flori (Peter Forstner) und macht sich auf die Suche nach einer passenden Partie, die auch schnell in der Person eines Grafen gefunden ist. Evi indes „verschwört“ sich mit Opa Sepp (Hans Grundner) und Flori, um die Pläne der Mutter zu hintertreiben. Als der Graf, Gottlieb von Thurgau (Bendict Grundner) mit seiner Mutter Rosalie (Sabine Gerold) schließlich auf dem Moser-Hof
erscheint spielen Opa, Evi und Flori unter dem Eindruck verrückt zu sein dem Heiratskandidaten und seiner Mutter einige Streiche. Diese Streiche waren letztlich überflüssig, weil sich der Graf von Thurgau in die Kosmetikerin Kathi Hofer (Christine Karg) verliebt, die bei den Mosers Werbung für ihr neu eröffnetes Kosmetikstudio macht. Zudem stellt sich heraus, dass Loisl Moser (Martin Gabler) die von ihm gespielten Zahlen mit einer alten Ziehung abgeglichen hat und er folglich gar nicht gewonnen hat. Opa fand auch heraus, dass die gräfliche Familie pleite ist, so dass auch für Vroni eine Hochzeit von Evi und Gottlieb nicht in Frage kam. Es wurden aber schließlich doch mit dem Pfarrer (Thomas Tafertshofer) zwei Hochzeitstermine vereinbart: Evi/ Flori und Kathi /Gottlieb.
Das Stück und die schauspielerische Darbietung wurde von den Zuschauern allgemein als sehr lustig und unterhaltsam gelobt, wenn es mit drei Stunden icl. Pause auch sehr lang war. Unter den Zuschauern befand sich auch Frau Heidi Hillreiner, die das Stück vor 39 Jahren geschrieben hatte. Sie bedankte sich bei Vera Neuner für die Einladung, die sie gerne annahm.





